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Unsere Majestäten
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Aktuell Kalla Sobbe neuer Gibsvogelkaiser
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2008 Jan Schröder
Jan Schröder ist der neue Schützenkönig der Bürgerschützengilde.
Mit dem 616. Schuß holte Jan Schröder den Rest des Vogels von der Vogelstange und ist für die nächsten drei Jahre König der Beifanger Schützen. |Waren beim letzten Schützenfest noch über 1000. Schuss notwendig um dem Vogel den Garaus zu machen, so ging es in diesem Jahr bedeutend schneller. Jan Schröder schaffte es mit dem 616. Schuss den Vogelrest von der Stange zu holen. Ab 14.00 Uhr wurde es ernst an der Vogelstange. Ein Fünfkampf zwischen Ludger Spinn, Olaf Losbrodt, Elfi Assenkamp, Winfried Assenkamp und Jan Schröder entbrannte an der Stange. aus dem Fünfkampf wurde nach der zweiten Feuerpause ein Dreikampf zwischen Olaf Losbrodt, Ludger Spinn und Jan Schröder. Nach zweimaligem Pech, als der Vogel schon fast von der Stange gerutscht war, konnte Jan Schröder diesen Dreikampf für sich entscheiden. Um 15.15 Uhr brandete der Jubel auf der Festwiese, die wieder einmal sehr gut besucht war, auf und Jan Schröder wurde als neuer Schützenkönig der Gilde auf die Schultern seiner Kameraden gehoben. Dieser nahm die Glückwünsche der Schützenbrüder und -schwestern mit Tränen in den Augen entgegen. Neben Norbert Kriesch, der für drei Jahre als Adjutant fungieren wird, gehören der Hostaat mit Adelheid und Elmar Gremme, Sabine und Ralf Rudolf, Bettina Schwab- Losbrodt und Olaf Losbrodt, sowie die Lebensgefährtin des Adjutantan Birgit Rudorf zum Gefolge der neuen Majestät.
Zu den Insignienträgern des diejährigen Festes zählen: Günter Lautenschläger- Krone, Winfried Assenkamp- Apfel, Helmut Ruhoff- Zepter, Andre Groß- rechter Flügel und Georg Kühn- linker Flügel. |
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2005 Helmut und Heike Jahnke
Helmut und Heike Jahnke
Was für ein Vogelschießen! So etwas hat es in der Geschichte der Bürgerschützengilde Selm- Beifang, aber auch in anderen Schützenvereinen noch nicht gegeben. Erst mit dem 1567. Schuss holte um 17.20 Uhr der 1. Vorsitzende Helmut Jahnke den letzten Rest des Vogels von der Stange. Fix und fertig, auch wegen des sommerlich warmen Wetters und nach einem harten Kampf nahm Helmut Jahnke seine Ehefrau Heike in den Arm, mit der er die nächsten drei Jahre die Gilde regieren wird. Zu Beginn des Schießens deutete alles auf ein schnelles Ende des Vogels hin, denn gleich mit dem ersten Schuss holte König Günter Lautenschläger die Krone von der Stange. Wenig später sicherte sich Gipsvogelkönig Jan Schröder das Zepter, dann holte sich Helmut Jahnke den Apfel. Etwas länger dauerte der Kampf um die Flügel. Um 12.45 Uhr sicherte sich Heiko Tauferner den rechten, um 14.05 Uhr Georg Kühn den linken Flügel. Ohne Feuerpause ging es schließlich in den Endkampf. Doch niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass der Vogel so einen Widerstand leisten würde. Es war auch durchaus ein Kaiserschuss möglich, denn neben Hubert Henke, Jan Schröder und Roland Bolle griffen auch Hans- Joachim Lübbing und Günter Lautenschläger aktiv ins Geschehen ein. Im Laufe des Schießens kristallisierten sich jedoch Helmut Jahnke und Winfried Assenkamp als Königsanwärter heraus. Dass die beiden Kontrahenten, in einem durchaus fairen Wettkampf, noch bis 17.20 Uhr mit dem Vogel kämpfen mussten, haben sie sich nicht vorgestellt. Mit einem gezielten Schuss holte letztendlich Helmut Jahnke den Vogel von der Stange.
König Helmut II. und Königin Heike I. regieren nun für drei Jahre die Bürgerschützengilde Selm- Beifang, zusammen mit dem Adjutanten Peter Lübbing und den Ehrendamen Jutta Steiner, Gabi Sobbe, Marita Lübbing und Heidi Schröder.
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2002 Günter Lautenschläger und Marlies Spinn
Günter Lautenschläger "besiegt Ludger Spinn/ Vogelrest fällt mit dem 488. Schuss
Günter Lautenschläger und Marlies Spinn regieren nun für drei Jahre unsere Bürgerschützengilde.
Zuvor wurden den Zuschauern allerdings ein spannendes Schießen auf der Wiese Henke/Unstedde geboten. So stand der Holzvogel, erbaut von Stephan Bürger, bis 15.20 Uhr unter Dauerbeschuss. Dabei zeigte sich, dass die Gilde über etliche gute Schützen verfügt. Die Krone des Vogels traf Jan Schröder, über den Apfel konnte sich Hartmut Distelmeyer freuen und das Zepter holte Ludger Spinn. Ferner trafen Georg Kühn den rechten Flügel und Reinhard Regelski die rechte Flanke.
Als der Vogel soweit erlegt war, kristallisierte sich langsam aber sicher der Favoritenkreis heraus: Das Quintett Ludger Spinn, Winfried Assenkamp, Hermann Langhals, Achim Lübbing und Günter Lautenschläger. "Wer hier steht, der hat keine Angst", betitelte der erste Vorsitzende Helmut Jahnke die Übriggebliebenen. Aus dem Quintett wurde schnell ein Trio, da sich Hermann Langhals und Achim Lübbing vom Schießen verabschiedeten. Auch Winfried Assenkamp wurde die Sache langsam zu heiß, so dass zum Ende des Schießens ein echtes Duell entstand.
Zwar zählte Günter Lautenschläger wie in den Vorjahren zu den Favoriten, doch hatte er in Ludger Spinn einen hartnäckigen Widersacher gefunden. "Gefährlich ist das schon, was ich hier mache", bemerkte Ludger Spinn, als der Vogel bedenklich wackelte. Eine Aufgabe so kurz vor Schluss kam jedoch nicht in Frage. Geschlagen geben musste er sich am Ende aber doch, denn mit dem 488. Schuss holte Günter Lautenschläger den Vogelrest von der Stange. Der Jubel unter den Zuschauern, die das Schießen mit Begeisterung verfolgt hatten, war groß. Als erste Gratulanten zur Stelle waren neben der Familie, die Mitglieder der zweiten Kompanie, der auch Günter Lautenschläger angehört.
Ex- Majestät Herbert Wunderlich übergab die Königskette an seinen Nachfolger, zu dessen Ehren am Abend der Königsball im Festzelt stattfand. |
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1999 Herbert I. und Ingrid I. Wunderlich
Letzter Rest kam erst um 16.00 Uhr nach 1180 Schuß von der Stange "Jahrtausendkönig" Herbert holt Beifanger Vogel herunter
So zäh war ein Beifanger- Schützenvogel noch nie: Erst mit dem 1180. Schuß holte " Jahrtausendkönig" Herbert Wunderlich den recht großen Rest des Vogels genau um 16 Uhr von der Stange.
Bis dahin praktisch auf die Minute hatte das Wetter gehalten - dann fing es an, in Strömen zu regnen. In Windeseile mußte der Vorstand den weiteren Zeitablauf improvisieren - und trotz des Wolkenbruchs standen Königin und Hofstaat nach wenigen Minuten fest. An der Seite von Herbert Wunderlich wird seine Frau Ingrid die nächsten drei Jahre regieren und damit die 1735 gegründeten Beifanger Schützen in das neue Jahrtausend führen.
Adjudant des neuen Königspaares ist Hans Rogalla, als Ehrendamen fungieren Edith Unterkötter und Anja Packheiser. Unmittelbar nach dem gelungenen Schuß, der einen fairen Wettkampf beendete, konnte der neue König die ersten Glückwünsche entgegennehmen . Zur Freude des Vorstands und der zahlreichen Besucher an der Vogelstange hatten sich zahlreiche ernsthafte Königsbewerber eingefunden, die bis zum Schluß im rollendem Einsatz "mitthilten" . Neben dem späteren König Herbert Wunderlich waren es Henryk Hans, Winfried Assenkamp, Günter Lautenschläger, Helmut Jahnke so wie Karl- Heinz Sobbe , Heino Richter und Roland Bolle, die Schuß um Schuß den Vogel "zerlegten" . Der jedoch war noch stabiler als viele geglaubt hatten. Am spätem Vormittag war der Kampf um die Insignien bereits im vollen Gange- Günter Lautenschläger holte sich dabei die Krone, Hartmut Distelmeyer das Zepter, Hubert Henke den Apfel. Den rechten Flügel des Vogels sicherte sich Hans Rogalla, den linken Flügel Heino Richter. Vogelbauer Klaus Martens hatte ganze Arbeit geleistet , was sich in den folgenden Stunden zeigen sollte.
Der Festball am Abend beendet das viertägige Fest der Beifanger Schützen , das auch diesmal ein voller Erfolg in der Tradition der bisherigen Feste gewesen ist. |
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1996 Norbert Homann und Marga Homann
Zähes Tier und tiefstehende Sonne machte König zu schaffen Norbert Homann holt Vogel mit dem 898. Schuß von der Stange
Die Bürgerschützengilde Selm-Beifang hat einen neuen König. Mit dem sage und schreibe 898. Schuß holte der städtische Angestellte Norbert Homann die letzten Späne eines ausgesprochen zähen Holzvogels aus der Werkstatt des Südkircheners Bernhard Ullmann von der Stange.
Zuvor hatte er sich geradezu abgequält; endlich wollte er König werden. Doch der Vogel und nicht zuletzt auch die tiefstehende Sonne machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Als es dann um 16.23 Uhr endlich doch klappte, war der Bauverwalter der Stadt Selm umso Glücklicher. " Ich hab´s geschafft, einmalig" jubelte der 48jährige auf den Schultern seiner Kameraden . Sein erster Wunsch nach dem Königsschuß "Erstmal ein Bier".
Zur Königin erwählte der neue Monarch seine Frau Marga . Mit ihr wird er in den nächsten drei Jahren gemeinsam das Schützenvolk regieren. Eigentlich war`s ja Kaiserwetter, als die Schützen um zehn Uhr mit dem Schießen begannen. In der langen Reihe standen die Grünröcke , um sich die Insignien zu sichern. Hermann Hahn war der erste , der seine Trophäe , das Zepter, mit nach Hause nahm. Der Reichsapfel ziert fortan die Vitrine von Hartmut Distelmeyer . Heino Richter sorgte mit seinem Schuß dafür, daß der rechte Flügel in den Einfluß der Schwerkraft geriet. Winfried Assenkamp tat es ihm mit dem linken Flügel gleich. Die Krone gehört dem Schützen Jan Schröder. |
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1993 Achim Lübbing und Marina Bolle
Gipsvogelkönig erfüllt sich am Montagnachmittag Herzenswunsch Achim I. holt Beifanger Vogel
Erst holt er sich den Gipsvogel und dann den Schützenvogel: seit Montagnachmittag , 14.18 Uhr ist Achim I. (Lübbing) neuer König der Bürgerschützengilde Selm- Beifang . Der 52jährige Leutnant der Fahnenkompanie , der seit zwanzig Jahren dem Verein angehört, wählte Marina I. (Bolle) zu seiner Königin. Überglücklich trug er nach 632. Schuß den stattlichen Rest des Vogels davon, nachdem er sich nach zähen Ringen durchgesetzt und sich einen Herzenswunsch selbst erfüllt hatte.
Schon wenige Minuten nach dem Königsschuß stand auch der neue Hofstaat fest. Ihm gehören die jeweiligen Ehepartner des Königspaares ,Irmtraud Lübbing und Roland Bolle, sowie Ingrid Wunderlich und als Adjudantenpaar Werner und Helga Krabbe an. Das jetzt abgelöste Majestätenpaar Karl-Friedrich und Ursula Krampe wird ebenfalls mit auf dem Thron sitzen.
Pünktlich um 10.25 Uhr fiel der erste Schuß, abgegeben von der noch amtierenden Majestät Karl-Friedrich Krampe . Nach und nach fielen die Insignien :Das Zepter holte sich Hubert Henke, die Krone Bernd Braß, den Apfel Günter Laufer, den rechten Flügel Hermann Hahn und den linken Flügel Willi Druskat. Zu den ersten Gratulanten für den neuen König zählten die Abordnungen der Nachbarvereinen. |
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1990 Karl- Friedrich Krampe und Ursula Krampe
Wer wird die neue Majestät ?
Vor dem Traditionsreichen Schützenfest der Bürgerschützengilde Selm-Beifang steigt die Spannung langsam, aber sicher auf einen Höhepunkt: Wer wird Nachfolger des derzeitigen Königs und darf sich demnächst mit der Majestätenwürde schmücken ? Girlanden, Fähnchen und Plakate weisen bereits darauf hin , daß Selm- Beifang an diesem Wochenende Schützenfest feiern wird . Drei Tage steht der Ortsteil ganz im Zeichen dieses Ereignisses . Die Festfolge gibt allen interessierten Besuchern einen Einblick in den zeitlichen Ablauf des Geschehens.
Abschied nehmen heißt es dann von dem noch amtierenden Königspaar Karl- Friedrich und Ursula Krampe . Die scheidenden Majestäten können auf eine schöne und harmonische Regentschaft zurückblicken, die sicher auch den Schützen in bester Erinnerung bleiben wird. Während ihrer Amtszeit haben sie viele schöne Stunden im Kreise der Schützen und Schützenfrauen erlebt. In der Gilde konnte das 25jährige Bestehen der Wache und der ersten Kompanie gefeiert werden. Während der dreijährigen Amtszeit des scheidenden Königspaares gab es viele neue Impulse im Vereinsleben der Gilde. Zu erwähnen wäre da unter anderem das diesjährige Schießen um den Gipsvogel ,bei dem erstmalig ein Kinderkönig ermittelt worden ist.
Erstmalig fand auch das Kaffeetrinken der Schützenfrauen auf der Vogelwiese beim Gipsvogelschießen statt. Hierfür hatten die Organisatoren eigens ein Zelt aufstellen lassen. Der Vorstand , der Festausschuß und Schützen der Gilde bitten die Bevölkerung aus Selm und Umgebung, "Flagge" zu zeigen und sich rege an den bevorstehenden Festlichkeiten zu beteiligen. |
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1987 Heinz Scharen und Käthe Steiger
367. Schuß verhalf frühzeitig zur Königswürde Heinz Scharen regiert Beifanger Schützen
Das hatte es lange nicht gegeben: Satt auf der Schützenwiese schossen die Beifanger Schützen auf dem Co op - Parkplatz um die Majestätenwürde. Doch es "funktionierte" auch hier : Nach 2 ½ Stunden wurde Heinz Scharen mit dem367. Schuß neuer Schützenkönig der " Bürgerschützengilde Beifang". Als Mitregentin suchte sich Scharen Käthe Steiger , Ehefrau des Schützenbruder Alfred Steiger, aus.
Wegen des schlechten Wetters hatte das Schießen am dritten " Feier -Tag" von der Vogelwiese zum Festzelt zum Co op -Parkplatz umdirigiert werden müssen. Ab 11.30 Uhr folgten Schuß auf Schuß auf den von Klaus Marten gebauten Vogel. Auch auf der Improvisierten Schützenwiese nahm die Bevölkerung regen Anteil an dem Geschehen.
Zum Hofstaat gehören Lothar und Irene Breuer, Alfred Steiger und Elli Scharen, Achim und Irmtraud Lübbing und Herbert und Ingrid Wunderlich. Als guter Schütze erwies sich Majestät Lothar Breuer, der mit dem ersten Schuß gleich den Apfel herunter holte. Die Krone ging an Hubertus Pohl , das Zepter an Willi Gremme , der linke Flügel an Helmut Saniewski, der rechte Flügel an Thomas Kraft.
Bereits am Sonntag hatte es Beförderungen und Ehrungen gegeben: Zum General a. D wurde der langjährige Oberst Heinrich Schneider befördert, Töns Rohde wurde Major a.D. und Willi Hantel Oberleutnant a.D. . Einen Orden erhielt Jürgen Kruse, Bernhard Kruse , Artur Beck, Heinz Fricke, Heinz Jahn und Heinrich Frerich. Weiterhin wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt : Hubert Rose, Heinrich Henke und Willi Kock- Schole. Für langjährige Zugehörigkeit wurden ausgezeichnet: Hans Koppenhagen, Oskar Kurek, Karl Bämel, Heinz Dornseif, Siegfried Münnich, Heinz Fricke, Otto Käbe, Alfred Schlüter und Heinz Unstedde.
Eine große zahl von Schützen konnten befördert werden: Oberleutnant Heinz Scharen, Karl Sobbe, Hubert Henke, Jürgen Lachniet Leutnant : Klaus Desbarats, Adolf Kolbinger,Helmut Kochanski, Wilhelm Wulfert. Oberfeldwebel : August Unterkötter, Helmut Saniewski, Feldwebel : Paul Böcker jun. ,Peter Rath, Jürgen Kruse, Karl Kruse. Unteroffizier : Reiner Dombrowski, Jürgen Sparlinger, Otto Jonczyk, Fritz Beck, Wolfgang Steinberg, Josef Beisinghoff, Benno Kuhn,Horst Jungmann, Wolfgang Franke, Gert Saniewski, Norbert Meinke, Ralf Rath, Obergefreiter : Eduart Mertin Gefreiter : Hans Rogalla, Günter Wischer , Hans Werkmeister, Felix Sperl. |
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1985 Aloys Bernsmeister und Hedwig Henke
Volksfestatmosphäre beim 250jährigen Jubiläum der Gilde Kaiser heißt Bernsmeister
Es war mehr als nur ein hartes Ringen um die Kaiserwürde am Samstag beim 250jährigen Jubiläum der Bürgerschützengilde Beifang: Erst nach 5 Stunden und 27 Minuten fiel der Vogel von der Stange, sicherte sich Aloys Bernsmeister den Kaiserthron.
Punkt 12.16 Uhr hatte der amtierende König Lothar I. (Breuer) das Schießen um den Jubelkaiser eröffnet. Um 17.36 Uhr war es dann soweit : Aloys Bernsmeister holt den letzten kleinen Rest mit dem 626. Schuß von der Stange. Mit auf den Kaiserthron kam die Exmajestätin aus dem Jahre 1963, Hedwig Henke.
Recht lebhaft hatte das Schießen um die Kaiserwürde zuvor begonnen. Gleich beim ersten Schuß holte der amtierende König das Erinnerungsschild für das Kaiserschießen herunter. Der Apfel ging an Hubert Henke, die Krone bekam Karl-Friedrich Krampe, das Zepter sicherte sich dann Heino Richter und die Flügel schossen Hans Otto und Karl Sobbe herunter. Fast zwei Stunden länger als geplant dauerte das Schießen, das vorgesehene Programm konnte daher nicht komplett durchgeführt werden. Es war schon fast dunkel geworden, als Bürgermeister Ernst Kraft die Proklamation des Keiserpaares schließlich auf der Vogelwiese vornehmen konnte.
In der Begrüßungsansprache hob der Vorsitzende Albert Rosenberg das gute Gemeinschaftsgefühl der Gilde hervor. Mit Zuversicht könne die Gilde in die Zukunft schauen, viele junge Bürger hätten schließlich neu aufgenommen werden können. " Dieser Tag -250 Jahre Bürgerschützengilde - ist ein besonderes Ereignis für Selm und zugleich ein Meilenstein in der Geschichte des Vereins" , sagte der Vorsitzende.
Im anschließendem Programm standen Ehrungen und Beförderungen.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt Heinrich Frerich die Goldene Nadel der Gilde. Mit der Silbernadel wurden für 25jährige Mitgliedschaft Ernst Bürger, Herbert Hillmeister ,Heinz Rose, Josef Südfeld , Franz-Josef Wulfert , Artur Beck, Heinz Unstedde und Walter Achtstetter ausgezeichnet.
Befördert wurden zum Leutnant : Karl Beumelt, Oskar Kureck und Wilhelm Unstedde. Die drei altgedienten Schützen erreichen zusammen das stattliche Alter von 253 Jahren und sind zusammen älter als die Gilde |
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1984 Lothar Breuer und Irene Breuer
Gilde trotzte auch dem Dauerregen Lothar Breuer vielumjubelt Schützenkönig
Seit gestern 15.38 Uhr hat die Beifanger Bürgerschützengilde einen neuen König. Mit dem 528. Schuß holte Lothar Breuer die letzten Reste des so ansehnlichen Vogels Von der Stange. Der Höhepunkt des dreitägigen Schützenfestes begann mit einem Regen, der aber der guten Stimmung unter den Schützen und den zahlreichen zuschauenden Selmer Bürgern kaum Abbruch tat.
Bereits mit dem ersten Schuß holte Majestät Artur Beck den Apfel von der Stange. Das Zepter sicherte sich Willi Gremme ,die Krone holte Fritz Beck. Der linke Flügel ging an Helmut Kochanski und den rechten Flügel sicherte sich Thomas Kraft.
Zum Hofstaat hat der neue König folgende Damen auserkoren : Christa Rosenberg, Inge Humpert,Loni Overtheil , Käthe Steiger . Zum Königsadjudanten wurde Theo Humpert vorgeschlagen. |
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1981 Artur Beck und Christa Rosenberg
Der 947. Schuß holt den zählebigen Vogel von der Stange Artur Beck ist der neue Regent der Beifanger Bürgerschützengilde
Mit dem 947. Schuß exakt um 14.50 Uhr war die Entscheidung endlich gefallen: Nach zähem Ringen mit dem diesmal äußerst widerstandsfähigen Vogel, holte ihn Artur Beck von der Stange.Nach Becks Volltreffer hat die Bürgerschützengilde Selm- Beifang ihren neuen König.
Als Königin erwählte sich der Sieges- Schütze Christa Rosenberg.Sie darf ab sofort auch einen Damenring (Härtegrad 10) ihr eigen nennen ,den Willi Hake gestiftet hatte.
Walter Hagen hatte den rechten Flügel des stolzen Vogels abgeschossen. Die Krone traf Seine Majestät Adolf Kolbinger entscheident. Den Abschuß des Reichsapfels sicherte sich Oberst Heinrich Schneider. Genügend Zielwasser hatte auch wohl Josef Große- Wichtrup getrunken. Ihm gelang der Abschuß des Zepters. |
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1978 Adolf Kolbinger und Ilona Temming
Adolf Kolbinger erringt Königswürde in Beifang
Adolf Kolbinger (43) wurde Gestern um genau 14.20 Uhr mit dem 516. Schuß neuer König der Bürgerschützengilde Selm- Beifang. Zu seiner Mitregentin erwählte der Gastronom von der Kreisstraße Ilona Temming, die im Markland zu Hause ist . Ehrendamen wurden thea Achstetter , Gisela Kolbinger, Ulla Niehaus und Doris Hake. Gleich nach dem ersten Schuß der amtierenden Majestät Willi Gremme entwickelte sich auf der Schützenwise bei Henke unter einer Sonne, die es gut meinte, ein flottes Schießen . Zum Schluß spitzte sich die Situation dramatisch zu, als neben Adolf Kolbinger noch Heinrich Jahn , Artur Beck und Adolf Temming zum Schießfinden um die Königswürde antraten. Bürgermeister Kraft hängte anschließend König Adolf die Kette um. Kraft dankte auch der bisherigen Majestät Willi Gremme und meinte, der Königswechsel Sei symbolisch dafür , daß auch Neubürger in Selm Heimisch werden Können.
"Ein alter Poahlbürger gibt sein Amt an einen liebgewordenen Neubürger ab" , sagte Kraft vor den Schützen . Auch Stadtdirektor Peveling gratulierte König Adolf.
Beim Vogelschießen errangen Heinz Frerich den Apfel, Waldemar Finkemeier das Zepter, Werner Jahn die Krone und Heinz Jahn einen Flügel . |
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1975 Wilhelm Gremme und Thea Achtstetter
Beifanger Schützengilde " versilbert" Mitglieder
Der Höhepunkt des dreitägigen Schützenfestes der Bürgerschützengilde Selm-Beifang war am Samstag , dem ersten Tag des Festes, zweifellos der Festball im Zelt am Marktplatz . Der Vorsitzende Walter Achtstetter begrüßte das zahlreiche Festpublikum und die geladenen Ehrengäste.
In seinen Grußwort stellte er fest , daß ein Schützenfest sicher zu den Glanztagen der Zusammen- gehörigkeit zählt. " Vergessen Sie die Mühen des Alltages und verleben Sie hier einige schöne Stunden", rief er den Schützen zu.
Ehrung der Mitglieder : für 25 Jahre Mitgliedschaft bekamen folgende Mitglieder die silberne Nadel. Willi Otto Bock, Paul Böcker, Manfred Borowiak, Heinrich Frerich, Willi Hasseke, Heinrich Hüning, Heinz Jungmann, August Lage, Heinrich Lux, Viktor Malberger, Werner Nest, Albert Schulz, Willi Uphoff, Rudi Wohl, Anton Böning, Otto Käbe und Willi Hantel.
Vor dem Festball legten die Schützen am Samstag einen Kranz am Ehrenmal nieder und nahmen anschließend an einen ökumenischen Gottesdienst teil.
Am gestrigen Sonntag begann das Festprogramm mit einem Frühschoppen im Zelt. Hier wurde die Ehrung der Gewinner des Ballonwettbewerbes vorgenommen. Außerdem erfolgte die Beförderung verdienter Schützenbrüder . Am Nachmittag wurde das Programm mit einem großen Festumzug fortgesetzt. |
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1972 Alois Bernsmeister und Betty Thiemann
Gilde Jubelt Alois schoß den Vogel in Selm - Beifang
Höhepunkt des dreitägigen Schützenfestes der " Bürgerschützengilde" war gestern das Vogelschießen auf der Wiese bei Henke- Unstedde. Ausgezeichnetes Schützenwetter und ein guter Besuch gaben eine echte Schützenatmosphäre. Amtsdirektor Stenner , Bürgermeister Kraft, Vorstand und König der Bruderschaft Fagian und Sebastian ließen sich ebenfalls das Ereignis nicht entgehen. Hart war diesmal der Vogel der Schreinerei Wellenkamp angefertigt . Nach vier Stundenwar es endlich so weit . Um 14.25 Uhr mit dem 747. Schuß bezwang Alois Bernsmeister ,Kastanienstr. ,die Zähigkeit des Vogels und wurde neuer Schützenkönig der Beifanger Gilde. Zu seiner Mitregentin erkor er sich Betty Thiemann, Mühlenstr.
Die Proklamation nahm auf der Vogelwiese Bürgermeister Kraft vor. Bereits nach dem vierten Schuß holte Willi Gremme den Apfel und zehn Minuten später hatte Hans Wörderhof das Zepter . Die Flügel sicherten sich Franz Overtheil und Anton Nowak . Nach dem Abholen des neuen Majestätenpaares und einem Umzug durch die Gemeinde begann am Abend der große Festabschlußball im Zelt. |
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1969 Ernst Allmrodt und Anny Allmrod
Schützenfest- Wetter für Beifang genau richtig An ersten Tag : Orden, Ehrennadeln, Beförderungen
Gut, das es nicht regnet und auch nicht zu heiß ist, sagte Oberst Walter Spinn. Somit haben wir das richtige Schützenwetter . Recht zahlreich waren am Samstag und Sonntag beim Schützenfest der " Bürgerschützen- Gilde" Beifang die Mitglieder vertreten. Das dreitägige Fest begann mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal und einem Gottesdienst in der St.-Josefs -Kirche.
Im festlich geschmückten Festzelt fand am Abend ein großer Schützen kommers statt. Die musikalische Umrahmung lag in den Händen der Selmer Musikvereinigung und des Quartett- Vereins. Mit Silbernadeln wurden für 25 jährige Zugehörigkeit vom Vorsitzenden Franz Overtheil folgende Mitglieder ausgezeichnet :Willi Gremme , Willi Kock- Schole, Fritz Wehdorn, Heinrich Baumeister und Josef Große-Wichtrup. Majestät Ernst Allmrodt zeichnete besonders verdiente Mitglieder mit einem Orden aus: Oskar Kurek, Theo Narber und Willi Druska. Der Tag endete mit dem großen Zapfenstreich. Schon früh wurden die Schützen am Sonntagmorgen durch den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr aus den Betten geholt. Während des Früh- schoppens im Festzelt wurden Beförderungen ausgesprochen. Befördert wurden zum Leutnant : Anton Nowak, Feldwebel : Anton Bönig Unteroffizier : Johann Beisinghoff , Erich Kraft, Waldemar Finkemeier. Obergefreiter: Paul Böcker Für besondere Verdienste zeichnete Oberst Spinn mit der silbernen Schützenschnur Lothar Lücke, Alfred Schlüter und Helmut Verworn aus. Am Nachmittag empfing die Beifanger Gilde auch Nachbarvereine aus Bork und der Bruderschaft Selm-Dorf sowie Ondrup. Zahlreich nahm auch die Selmer Bevölkerung am Schützenfest teil . Nach einem Umzug erfolgte der Fahnenschlag auf dem Marktplatz. Abschluß des zweiten Tages war der Festball im Festzelt . |
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1966 Heinrich Schneider und Liesel Bernsmeister
Nach über drei Stunden und 400 Schuß fiel endlich der Vogel
Wider Erwarten mehr als drei Stunden kämpften gestern die Beifanger Schützen auf der Wiese Henke- Unstedde beim Vogelschießen . Nach etwa 400 Schuß war es so weit. Oberst Heinrich Schneider tat den letzten Schuß und geht jetzt als Heinrich VI. in die Chronik der Bürgerschützen - Gilde ein. Zur Mitregentin wählte er Frau Liesel Bernsmeister.
Angefeuert von zahlreichen Zuschauern , herrlichem Wetter und einigem "Zielwasser" , beteiligten sich sämtliche Gildenmitglieder am Vogelschießen . Zuletzt hatte sich neben dem späteren Sieger folgende Gruppe letzter Mitbewerber herausgeschält : Willi Gremme, FranzOvertheil, Hubert Niehaus , Josef Große- Wichtrup , Anton Rohde und Hans Koppenhagen fungierten routiniert als Schießmeister.
Wie schon an den beiden vorangegangenen Tagen hatten die Bürgerschützen auch zum Abschluß ausnehmend freundliches Wetter gepachtet und auch die Wirte konnten sich an den Ständen und im Zelt über mangelnden Durst der Festgäste nicht beklagen.
Schon am Samstag und Sonntag herrschte rund um das Festzelt am Beifanger Markt reges Treiben. Das Majestätenpaar Heinz Wellenkamp und Frau Henke stifteten eine neue Kette und ein Diadem. Die alte Kette war langsam zu schwer geworden. Ehrenvorsitzender Theo Frenzer verlieh an folgende Mitglieder die Goldene Ehrennadel: Josef Overtheil, Hermann Jungmann, Willi Isermann, Karl Rohm, Walter Spinn, Heinrich Temming sen. ,Wilhelm Unstedde, Walter Düllberg, Ludwig Borowski und Josef Große- Wichtrup.
Befördert wurden zum Oberleutnant Major Gremme, F. Overtheil ,Fr. J. Wulfert und j. Große-Wichtrup. |
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1963 Heinz Wellenkamp und Hedwig Henke
Heinz Wellenkamp Schützenkönig Altmajestät Henke traf selbst vom Rollstuhl aus den Vogel
Wenn die Begeisterungswellen für den neuen König der Beifanger Schützengilde am Montagmittag auf der Vogelwiese des Bauern Henke auch "nicht ganz" die Phonstärke des Borussia-Empfangs in Dortmund erreichte, so dominierten beim dreitägigen Schützenfest " Bürgerschützengilde Beifang" am Wochenende die grün - weißen Vereinsfarben zumindest ebenso im Straßenbild der Gemeinde wie der Schwarz- gelbe Fahnenschmuck in Dortmund.
Das am Samstagnachmittag auf der Vogelwiese eröffnete vierte Schützenfest Nach dem Kriege fand am Montagnachmittag seinen Höhepunkt mit dem Königsschießen , das von einer großen Menschenmenge -darunter die Spitzen der Örtlichen Behörde, der Verwaltung und der Kirchengemeinde mit Amtsbürger- meister Stucht, Bürgermeister Kraft, Altbürgermeister Liebetrau und verschiedene Ratsvertreter sowie Amtsdirektor Stenner,der leiter der Selmer Verwaltungsstelle, Oberinspektor Wulfert, und Pastor Bründermann und Kaplan Windoffer-verfolgt wurde. Das Feuer auf den Königsvogel eröffneteder "alte" König Helmut I. (Braß). Allgemeine Anerkennung erntete Altmajestät Heinrich Henke sen. Der selbst mit 82 Jahren noch ein begeisterter Schützenbruder geblieben ist .Im Rollstuhl ließ er sich an den Schießstand fahren und verfehlte selbst aus dieser Zwangslage nicht das Ziel. Unter der Assistens von Heinz Temming, Heini Schneider und Franz Overtheil gelang.
Oberst Heinz Wellenkamp nach 161 Minuten mit dem 286. Schuß der " Fangschuß" In einem Festzug durch die Staßen der Hermannsiedlung mit der Musikkapelle Walter Jung und dem Trommlerkorps der Freiwilligen Feuerwehr Selm stellt sich das neue Königspaar Heinrich V. und Hedwig I. (Henke) der Bevölkerung vor. Das Paar mußte für seine Triumphfahrt ,die mit zehn Salutschüssen eingeleitet wurde, erstmals in der Geschichte der Beifanger Schützengilde mit einem offenen PKW vorlieb nehmen. Der bisher übliche vierspännige Kutschwagenwar trotz größerer Bemühungen des Festausschusses auch in den bäuerlichen Nachbargemeinden nicht aufzutreiben . Bis früh in den nächsten Morgen dauerte der Ball im Festzelt auf dem Marktplatz , mit dem das dreitägige Volksfest einen harmonischen Ausklang fand. |
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1960 Helmut Braß und Toni Große Wichtrup
Zäher Vogel ließ Anwärter auf Königsthron verzweifeln
Als 1. Vorsitzender und amtierende Majestät plante Helmut Braß in seiner Regentschaft eine Kugelfangschießanlage .Die Verhandlungen der Grundstücksfragen mit den entsprechenden Eigentümer wurden nach und nach geführt. In vielen Vorstandssitzungen wurde die Schießanlage immer wieder diskutiert.
In der nächsten Jahreshauptversammlung wurde der Schützenbruder Heinrich Hüning zum 2. Vorsitzenden gewählt. Mit zwei Handwerksmeister an der Spitze der Gilde lief das Vereinsleben unternehmungslustiger. Alle Vorbereitungen zum Schützenfest 1963 waren sorgsam getroffen. Ein nächstes Glanzfest war zu erwarten. Der amtierende Jubelkönig Helmut Braß hatte den Schützenbruder Hauptmann Tons Rohde gebeten, einen zähen Vogel anzufertigen. Er nahm diese Bitte ernst und präsentierte ein Musterstück von besondere Härte. Das Aussehen dieses Prachtvogels war außerdem noch mit Fasanenfedern kunstvoll ergänzt. Beim Vogelschießen am traditionellen Montagmorgen kämpfen zum Schluß bei herrlichem Sonnenschein und unter großer Anteilnahme vieler Nachbarvereine und der Bevölkerung Selm - Beifangs die Schützenbrüder Heinz Wellenkamp , Heinrich Schneider jr. Und Josef Große Wichtrup.
Kampf an Vogelstange
Mehr als drei Stunden dauerte der Kampf um die Würde. Nach 14 Uhr ging Heinz Wellenkamp als Sieger herfor. Zur Königin nahm er sich Hedwig Henke aus Alt- Beifang ( Tauschlag) Ein glänzendes Fest wurde gefeiert , die Bevölkerung aus Selm und Beifang war zu Gast . Einen harten Zweikampf auf dem Schießstand bei Henke- Unstedde lieferten sich drei Jahre später ( 1966 ) Heinrich Schneider jr. Und Hubert Niehaus, den Heinrich Schneider jr. Schließlich für sich entscheiden konnte und damit als Heinrich der IV. die Königskette erwarb. Zur Mittregentin erwählte er sich Liesel Bernsmeister. Somit war in Beifang die Königswürde gewahrt und es schloß sich eine gute Regentschaft an.
Im Jahre 1969 wurde wider die Schützentrommel gerührt . Fieberhaft und mit großer Freude ging man Hand in Hand an die erforderlichen Festvorbereitungen . Bei strahlendem Sonnenschein kämpften drei verbissene Schützenbrüder um die Königskette des Schützenbruders Heinrich Schneider. Ernst Allmrodt , Aloys Bernsmeister und Rudi Wohl hatten den knorrigen Vogel mit Schrot ganz und gar gerupft und gezupft. Die Zeigefinger der Schützen verkrampften in den Abzugsbügel . Man war wegen der unwahrscheinlichen härte des Tieres am Rande der Verzweiflung - War doch der Ehrgeiz bei allen drei Schützen groß. Als Sieger ging dann nach hartem Kampf Schützenbruder Ernst Allmrodt hervor. Seine Ehefrau Anni war ihm in den drei Regentschaftsjahren als Königin eine gute Stütze.
Großzügigkeit lies Ernst Allmrodt seinen Freunden und Bekannten widerfahren. In dieser Zeit hatte das Königspaar sehr viele neue Freunde in allen Kreisen der Bevölkerung gewonnen. Beim zweiten Anlauf entschied Aloys Bernsmeister 1972 das Ringen um die Königswürde im Wettkampf mit Franz Overtheil für sich. Gemeinsam mit Betty Thiemann als Königin löste Bernsmeister die ihm obliegenden repräsentativen Aufgaben ,für die sein Vorgänger Ernst Allmrodt neue Akzente gesetzt hatte, zu größter Zufriedenheit. |
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